Das A und O für funktionierende Online Sachtexte

Viele Blogger und Homepagebetreiber laden regelmäßig Sachtexte auf ihre Seiten, die zu den Sparten ihres Genres passen. Worauf es in einem Mindestmaß ankommt, damit die Veröffentlichung auch Besucher auf Ihren Blog oder Ihre Website bringt, darüber informieren wir Sie heute.

Passgenaue Texte

Es gibt diese Allerwelt-Blogs, in denen Internetuser unendliche Sammlungen von Textabschnitten finden, die sich keinem Genre gezielt zuordnen lassen. Das kann für den Leser unterhaltsam sein, ist jedoch nicht zielführend, wenn er sich mit einem bestimmten Thema befassen möchte oder seine Google-Suche einer expliziten Frage folgt. Allein bei der ursprünglichen Bestimmung eines Blogs – dem Führen einer Art von Online-Tagebuch – in das chronologisch geordnete, relevante Texte aus dem Leben des Bloggers Einzug halten, kommt es nicht auf eine thematische Zuordnung an. Schließlich lässt sich nicht bestimmen, was täglich passieren soll oder darf und was es wert ist, in einen Bericht Einzug zu halten. Alle anderen Texte sollten über die Navigation bestimmten Themenbereichen zuzuordnen sein. Das gilt besonders auch für Sachtexte, die sich – wie der Name es beschreibt – sachlich mit einer festgelegten Thematik befassen sollen.

Recherche ist überlebenswichtig für Ihren Blog

Bevor Sie über ein Thema schreiben, sollten Sie selbst genau wissen, welchen Aspekt Sie beleuchten wollen und woher Sie Ihre gesicherten Informationen erhalten. Ohne eine grundlegende Recherche werden Sie nicht das gewünschte Ergebnis erreichen. Sind Ihre Infos gesichert und durch vertrauenswürdige Links zu belegen? Es kann nicht schaden, einzelne Bereiche passend zu verlinken. In der Regel wollen Sie dem User einen kurzen Überblick oder eine Zusammenfassung verschaffen. Will er dann tiefer eintauchen in die jeweilige Materie, bieten Sie ihm durch die Verlinkung bereits die Möglichkeit dazu. Ihr User wird diese Form der Zurverfügungstellung einer Informationsquelle begrüßen. Ansonsten gilt: Immer schön sachlich bleiben.

Nichts sollte hinzugefügt oder weggelassen werden, nichts erfunden, nur damit beim User Interesse geweckt wird. Auch Quellen wie Wikipedia o.ä. sind wenig hilfreich, um einen Sachtext mit Inhalt zu füllen. Vor Jahren erfand ein Autor die Szenerie eines nicht existenten Krieges mit allen passenden Informationen und Verknüpfungen, der ewig auf Wikipedia präsentiert wurde, obwohl es ihn nie gegeben hatte.

Wissenschaft und Sachlichkeit

Ihre Wortwahl sollte sich an den Inhalt des Textes anpassen. Nutzen Sie Fremdwörter, ist es gut, wenn Sie diese auch dem Laien erklären, der zufällig auf Ihren Blogbeitrag stößt. Allerdings ist es besser, die Wahl der Fachbegriffe so gering wie möglich zu halten. Achten Sie deshalb eher auf einen angenehmen Lesefluss Ihrer Texte. Müssen Sie jedes dritte Wort definieren, wird Ihr Leser nicht bis zur letzten Zeile durchhalten. Es ist hilfreich, Dritte einen Blick auf fertige Texte werfen zu lassen, ehe Sie diese hochladen. Wird der Inhalt vom Test-Leser verstanden, steht einer Publikation nichts im Wege.

Kopieren und einfügen

Vermeiden Sie, fremde Textpassagen in Ihre Beiträge einzufügen, ohne diese als Zitat kenntlich zu machen oder eine Quelle anzugeben. In Deutschland gilt die Frage nach dem Urheberrecht viel und mancher Anwalt hat schon gutes Geld damit verdient, mittels einer Suchmaschine copy & paste-Inhalte von Homepages und Blogs zu filtern und die Verwender zu verklagen.

SEO-optimierte Texte

Es kann helfen, bestimmte Suchwörter in Ihre Texte einzufügen, wenn Sie schneller gefunden werden sollen. Auch hier gelten Algorithmen der gängigen Suchmaschinen als Garant dafür, dass der entsprechende und gezielte Textaufbau dazu führt, weiter oben in den Einträgen von Yahoo & Co zu landen. Ein Zuviel an SEO-Wörtern macht einen Text jedoch langweilig für den Leser. Suchen Sie also das richtige Maß für Ihren Text.

Die Orthographie nicht unterschätzen

Jedem von uns unterlaufen gelegentlich Tippfehler und nicht immer werden unsere Sätze so gelesen, dass sie von allen verstanden werden. Doch ein Text, in dem sich die Tippfehler aneinanderreihen oder der jeder grammatikalischen Regel widerspricht, kommt bei keinem Leser gut an. Menschen, die unter einer Lese-Rechtschreibschwäche leiden, vermeiden deshalb häufig die Veröffentlichung eigener Publikationen, um sich nicht zu blamieren. Dabei können gerade diese Texte dem Leser einen Mehrwert bieten, weil sie inhaltlich vielversprechend sind. Anstatt auf eine Veröffentlichung zu verzichten, sollten Sie sich lieber einen Korrektor an die Seite holen, der Ihrem Text den nötigen Feinschliff verpasst, wenn Ihnen die Rechtschreibung Probleme macht.

Das Phrasenschwein füttern

Viele Autoren sind der Ansicht, man solle bei der Texterstellung das sogenannte Phrasenschwein lieber aushungern. Andere glauben, es gibt Sätze, die runden einen Text ab, obwohl sie in ihrer Formulierung weder neu, noch besonders originell sind. Zu welcher Fraktion gehören Sie? Muss für Sie das Rad immer neu erfunden werden oder können Sie es riskieren, Ihre Gedanken mit denen Ihrer Vorväter zu verbinden? Jeder sollte in dieser Hinsicht seinem eigenen Gefühl folgen. Fatal wird es allerdings dann, wenn Sie versehentlich bekannte Phrasen auseinanderpflücken und die Einzelteile neu kombinieren.

Apropos Gefühl

Sie sind mit Ihrem Thema sehr vertraut? Sie haben eine emotionale Bindung dazu, die Sie in Diskussionen gelegentlich missionarisch erscheinen lässt? In einem Ihrer Sachtexte sollten Sie weder emotionale Entgleisungen, noch gebetsmühlenartige Sichtweisen zulassen. Bleiben Sie deshalb vor allem sachlich und beziehen Sie keine Position. In einem Schlussresümee dürfen Sie nur dann Ihre eigene Meinung kundtun, wenn deutlich wird, dass es sich um Ihre Ansichten handelt und nicht um belegbare Inhalte.

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