AuslandsBAföG – bildungsrelevante Auslandsaufenthalte finanzieren

Während hierzulande teilweise noch über den Sinn von Studiengebühren diskutiert wird, gehören sie im Ausland längst zum Uni-Alltag. Je nach Land, Hochschule und Studienfach sind z.B. fünfstellige Euro-Beträge für ein Semester keine Seltenheit. Doch mit Fördermitteln wie dem Auslands-BAföG lässt sich auch ein der Preis für Studium in den USA entscheidend senken.

Als 1999 im Zuge der Bologna-Reform beschlossen wurde, den Auslandsaufenthalt von Studierenden untereinander zu fördern, ließen sich die ersten Reaktionen nicht lang auf sich warten. Unter anderem begünstigt durch zahlreiche Kooperationen der Hochschulen untereinander verbringen seit dem immer häufiger Studierende eine Zeitlang außerhalb Deutschlands: So hatten sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 1998 von 1000 Studenten an deutschen Hochschulen 28 an Instituten im Ausland eingeschrieben. Im Verlauf nächsten zehn Jahre stieg diese Kennzahl bis 2008 kontinuierlich auf 58.

Ermöglicht wurde die studentische Mobilität auch durch die zunehmende Nutzung von Auslands-BAföG. So wurden 2009 bereits über 25.600 Studierende während ihres Aufenthalts innerhalb der EU-Länder gefördert. Doch die wenigstens scheinen zu wissen, dass es Auslands-BAföG prinzipiell für Studienvorhaben in der ganzen Welt gibt – so auch in den USA.

Denn entgegen der landläufigen Meinung ist Auslands-BAföG nicht nur Beziehern von Inlands-BAföG vorenthalten. Stattdessen werden davon grundsätzlich unabhängige Fördersätze und Bemessungsgrenzen angesetzt. So können auch diejenigen finanziert werden, die bisher in Deutschland keinen oder nur geringen Anspruch auf Zuschüsse zum Studium hatten.

Innerhalb der EU-Länder kann das Studium von Anfang bis Ende (ganz oder teilweise) bezahlt werden, außerhalb für höchstens ein Jahr (in Ausnahmefällen: zweieinhalb Jahre). Das USA-Studium sollte aber mindestens ein Semester bzw. zwei Trimester dauern.

Unter bestimmten Umständen können damit die notwendigen Studiengebühren (bis 4.600 Euro) bezuschusst werden. Zur Hälfte rückzahlungspflichtig sind die im Auslands-BAföG eingeschlossene Flugkostenpauschale (zzt. 1.000 Euro für Ziele außerhalb Europas), ebenso wie die Zuschläge zur Auslandskrankenversicherung und den Lebenshaltungskosten.

Mit solch einem finanziellen Polster ausgestattet, lässt sich das Studium in den USA viel entspannter angehen als ohne. Dort angekommen erwartet Sie eine überaus vielfältige Hochschullandschaft von rund 4.000 Bildungseinrichtungen aller Stufen und Niveaus. Verglichen mit Deutschland ist das amerikanische Bildungssystem wesentlich wirtschaftlicher orientiert. Dadurch stehen die US-Universitäten und Colleges teilweise in direktem Wettbewerb miteinander – auch in qualitativer Hinsicht, was einen entscheidenden Vorteil für junge Menschen darstellt, die zum Beispiel im Rahmen eines Bachelor- Studiums in die USA kommen. So können sie sichergehen, dass sich die Einrichtung in Sachen Forschung, Lehre und Betreuung stets um hohe Standards bemüht. Wer es nicht tut, verliert (zahlende) Studenten an die Konkurrenz.

Zu dieser Vielfalt tragen in den USA unter anderem die rund 15 Millionen Studierenden aus mehr als 100 Nationen bei, deren Leben sich häufiger als in Deutschland auf dem Campus der Hochschule abspielt –auch außerhalb der universitären Veranstaltungen. So werden Sie relativ schnell neue Kontakte knüpfen und fast nebenbei Ihre Englischkenntnisse entscheidend verbessern.

Was Sie sonst noch zum Themen „Auslands-BAföG im USA-Studium“ wissen, erfahren Sie beim Studentenwerk Hamburg (zuständig für die USA) und online unter www.auslandsbafoeg.de

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